Die e-Rechnung in der Apotheke

Shownotes

Wenn Sie denken, dass ein ZUGFeRD im Stall steht und vier Hufe hat, dann sollten Sie unbedingt in die neue Folge unseres Podcasts LAV-Studio reinhören. Denn ZUGFeRD ist kein Pferd, sondern eines der wichtigsten Formate für die elektronische Rechnung – und damit ein Thema, das jede Apotheke betrifft. Seit diesem Jahr müssen Rechnungen zwischen inländischen Unternehmen grundsätzlich als E-Rechnungen ausgestellt werden. Doch was bedeutet das konkret für Ihre Apotheke? Reicht eine Rechnung als PDF-Datei aus und welche Übergangsfristen gelten eigentlich? In der aktuellen Podcast-Folge wird verständlich und praxisnah erklärt, worauf Apotheken jetzt achten müssen.

Wenn Sie sich für das Thema „e-Rechnung“ und den LAV-Vorteilspartner bITma interessieren, dann finden Sie weitere Infos nach Log-In auf der Verbandhomepage über den Webcode J213270 – oder Sie wenden sich direkt an Susanne Müller-Neef beim LAV unter der Mailadresse mueller-neef@apotheker.de .

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00:00:01: Seit diesem Jahr müssen Rechnungen zwischen inländischen Unternehmen grundsätzlich als Ehrechnung ausgestellt werden.

00:00:13: Das gilt demnach auch für ihre Apotheke, und jetzt kommen die spannenden

00:00:17: Fragen.

00:00:18: Reicht dafür eine Rechnung im PDF-Format schon aus?

00:00:22: Und wissen Sie, in welchem Format sie Ehrehnungen erstellen müssen?

00:00:27: Dann sind Sie in diesem Podcast genau richtig, denn heute erklären wir Ihnen wie die Details zur E-Rechnung aussehen

00:00:35: müssen

00:00:36: und wie sie die in der Apotheke sicher archivieren.

00:00:38: Und darüber hinaus Ihr Dokumentenmanagement in der apotheke vereinfachen und digitalisieren können!

00:00:45: Dazu habe ich Fachfrauen an meiner Seite, das ist Susanne Müller-Neew und Tina Meyer.

00:00:50: Frau Müller Neew ist Leiterin des Bereichs LAV Vorteilspartner hier im Verband Und Tina Meyer ist Head of Office bei unserem LAV-Vorteilspartner BitMars Solutions.

00:01:01: Herzlich Willkommen an Sie beide.

00:01:03: Hallo Frau Günze.

00:01:04: Alles

00:01:04: Hallo zusammen!

00:01:05: Vielen Dank für die Einladung.

00:01:08: Frau Müller-Nef, können Sie uns vielleicht vorne dran kurz erläutern?

00:01:11: Was ist ein LAV Vorteilspartner insgesamt und überhaupt.

00:01:15: Und warum die Bitmar LAV-Vorteilspartner geworden ist?

00:01:20: Der LAV handelt seit vielen Jahren schon Sonderkonditionen für verschiedene Produkte und Dienstleistungen für den Mitglieder aus.

00:01:26: Dann ist es ja auch unsere Aufgabe, den Apotheken zu helfen wirtschaftlich zu arbeiten und am besten Waren und Dienstleistungen zur vergünstigten Kondition zu beziehen.

00:01:38: Die ganzen Angebote können Sie auf der Verbands-Homepage im Internet und Mitgliederbereich unter dem Menüpunkt Service finden.

00:01:45: Und dort finden sie tatsächlich Angebote wirklich rund um die Apotheke von der Betreuung im Bereich Arbeitsschutz, den Kauf in die Wattung von Feuerlöschern aber auch Kompressonstrümen für Verbandstoffe und vieles mehr.

00:01:56: Und zu unserem heutigen Vorteilspartner, der Bitmar – was bieten die ganz genau an?

00:02:02: Wo Sie sagen das wäre doch für die Apotheken wichtig und sinnvoll!

00:02:06: Naja, wie alle wahrscheinlich wissen nimmt die Digitalisierung auch in der Apotheke ständig zu und nicht zuletzt durch die angesprochene Pflicht E-Rechnungen erstellen und archivieren zu können.

00:02:15: Und dabei wollen wir unsere Mitglieder einfach unterstützen.

00:02:18: Die Bitmark kennen wir tatsächlich schon jahrelang als zuverlässigen und sehr apothekenerfahrenden Partner.

00:02:23: Starten wir mit dem Kompliment gleich und fragen direkt nach bei Frau Meier.

00:02:28: Frau Meyer welche Expertise bringen Sie speziell für die Apothekenden mit?

00:02:33: Ja, also die Bitmar-Begleitetapotheken seit mittlerweile zwanzig Jahren bei Digitalisierungsthemen in allen Arbeitsbereichen von Apotheken, in denen Dokumente eine zentrale Rolle spielen.

00:02:44: Wir haben zwar auch Expertise in den klassischen IT Bereichen wie Serverinfrastruktur, Netzwerkssicherheit, Datensicherung aber ganz klar liegt unser Arbeitsschwerpunkt auf Dokumentmanagement, Archivierung und vor allem Dingen auf Prozessdigitalisierung.

00:02:58: Also genau den Bereichen, die jetzt durch die E-Rechnungspflicht besonders an Relevanz gewinnen.

00:03:04: Was uns dabei besonders wichtig ist und antreibt, ist dass Digitalisierung für Apotheken alltagstauglich sein muss.

00:03:11: Also das heißt sie muss zum einen natürlich rechtssicher sein verständlich sein aber auch ohne den zusätzlichen Stress im laufenden Betrieb funktionieren.

00:03:20: Und das ist auch der Grund warum die Zusammenarbeit mit dem LAV so gut ist.

00:03:24: an dieser Stelle weil wir gemeinsam ein Ziel haben und das ist Apothek nicht nur technisch sondern auch wirklich organisatorisch zu unterstützen.

00:03:33: Vielleicht machen wir es ganz konkret.

00:03:34: Frau Meier, erläutern Sie doch kurz noch mal die Hintergründe rund um diese Verpflichtung zur E-Rechnung.

00:03:41: In dem Wachstumsschancengesetz aus den Jahren ist das Geregelt, wie zukünftig mit dem Thema Rechnungen umgegangen werden soll und zwar soll die elektronische Rechnung im BtoB-Geschäft zwischen inländischen Unternehmen schrittweise verpflichtend eingeführt.

00:03:57: Dabei gibt es einen bzw.

00:03:59: gab es einen zentralen Stichtag und das war der erste Januar, twenty-fünfundzwanzig Denn seitdem dürfen E-Rechnungen im BtoB umfällt ohne ausdrückliche Zustimmung des Empfängers versendet werden.

00:04:11: Das war vorher anders.

00:04:13: Vorher konnte ich als Rechnungsempfänger immer auf eine Papierechnung bestehen Aber das ist sozusagen seit dem ersten januar, zwei tausendfünfundzwanziger nicht mehr möglich.

00:04:22: Ich muss sie eben empfangen Und darf das auch nicht mehr ablehnen.

00:04:28: Das bedeutet eben ganz konkret, dass ein Unternehmen und damit auch jede Apotheke seitdem in der Lage sein muss E-Rechnungen ordnungsgemäß zu empfangen, zu verarbeiten und eben auch revisionssicher zu archivieren.

00:04:42: Der zweite Teil ist dann die Pflicht selbst E- Rechnung auszustellen und diese Pflicht wird anschließend stufenweise

00:04:49: eingeführt.

00:04:50: Ah!

00:04:50: Und wie sind die Stufen jetzt genau?

00:04:53: Also Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz von über acht hunderttausend Euro müssen ab dem ersten Jahr nur zwei tausend sieben zwanzig E-Rechnungen im BtoB Bereich versenden.

00:05:04: Und für alle übrigen Unternehmen gilt diese Verpflichtung dann spätestens ab dem ersten Jahr nur zweitausend achtundzwanzig, man sieht also das Thema ist kein plötzlicher Schalter sondern ein klar geregelter Übergang aber eben auch einer auf den man sich jetzt vorbereiten sollte.

00:05:18: denn auch wenn man selbst nur Rechnungen an Privatkunden stellt und somit nie Selbst-Ehe-Rechnungen erstellen muss, wird man auf jeden Fall spätestens ab dem ersten, ersten, Jahrzehnt zwanzig mit Ehe Rechnung von Seiten seiner Lieferanten konfrontiert werden.

00:05:34: Und muss dann eben auch in der Lage sein, mit diesen Ehe-Rechnungen rechtssicher

00:05:39: umzugehen.".

00:05:40: Was genau ist denn eine Eherechnung?

00:05:42: Ich habe es am Anfang gesagt – das ist eine PDF die ich als Dokument habe.

00:05:48: Ist das schon ne Ehe rechnung, die dann auch gelten würde?

00:05:52: Ja, das ist eine tatsächlich ganz zentrale Frage und die bekomme ich sehr oft gestellt.

00:05:57: Und die kurze Antwort darauf lautet Nein!

00:06:00: Eine PDF-Rechnung ist keine Ehe-Rechnung im rechtlichen Sinne.

00:06:04: auch eine eingescannte und damit digitalisierte Papierechnungen ist keine ehe Rechnung.

00:06:08: also.

00:06:08: der Gesetzgeber hat eben im Zuge dieses Wachstumschancengesetzes ganz klar festgelegt, welches Dateiformat beziehungsweise welche Dateiformate als E-Rechnung zulässig sind und als E Rechnung gelten.

00:06:21: Und das ist zum einen Format X Rechnungen und das Zugferdformat.

00:06:27: Es handelt sich um eine Rechnunge in einem strukturierten elektronischen und maschinenlesbaren Format.

00:06:34: Das heißt, die Rechnungsdaten sind dabei so aufgebaut dass sie wirklich automatisiert ausgelesen werden können und damit eben auch Medienbruch frei weiterverarbeitet werden können.

00:06:44: Eine PDF-Rechnung!

00:06:46: Auch wenn ich sie per E-Mail erhalte ist dagegen lediglich eine digitale Abbildung einer Rechnung.

00:06:52: Eine pdf im klassischen Sinne ist nichts anderes eigentlich als ein Bild Und die ist zwar gut lesbar weil sie ja trotzdem Maschinengeschriebenen Text enthält Aber erfüllt einfach diese gesetzlichen Anforderungen nicht und grügt deswegen eben auch nicht als eine E-Rechnung.

00:07:10: So, wie bereite ich meine Apotheke also für ne echte E- Rechnung vor?

00:07:15: Worauf muss ich als Inhaberin oder Inhaber achten Frau Meier?

00:07:20: Ja jetzt was spannend und wichtig für den Alltag!

00:07:23: Also wir wissen jetzt, Apotheken müssen für die rechtlich korrekte Handhabung Vorkehrungen treffen.

00:07:28: zum einen ist das eine technische Voraussetzung, die geschaffen werden muss Und zum anderen muss einfach die Arbeitsorganisation angepasst werden.

00:07:35: Das heißt, ich muss meinen Arbeitsprozess neu regeln.

00:07:41: Zunächst zur technischen Voraussetzung.

00:07:42: Es braucht eine Lösung mit der E-Rechnung in Empfang verarbeitet und rechtssicher, also sprich revisionssicher archiviert werden können.

00:07:50: Wie erreicht man das?

00:07:51: Mit einer Dokumentmanagement Software wie als Bitman stellen deine solche Software wie gesagt zur Verfügung Und die ist eben auch speziell auf die Bedürfnisse und den Arbeitsalltag einer Apotheke angepasst.

00:08:01: Mit Hilfe dieser Software wiederum stellen wir sicher, dass Rechnungen ordnungsgemäß verarbeitet werden.

00:08:06: Das heißt, die Daten werden elektronisch ausgelesen zum Weiterverarbeiten bereitgestellt.

00:08:11: Es werden Arbeitsaufgaben für Mitarbeiter daraus generiert, aus denen dann ersichtlich ist welche Rechnung muss denn eigentlich überhaupt gerade geprüft werden beispielsweise?

00:08:22: Wichtig ist dabei, dass wirklich der gesamte Prozesstransparent dargestellt und mitprotokolliert wird.

00:08:27: Weil das ist am Ende auch das was ein etwaiger Betriebsprüfer sehen möchte nämlich ich muss nachweisen können, dass ich an dieser Rechnung nichts mehr verändert habe und ich muss auch den Prozess Transparent nachweisen kann.

00:08:40: also das heißt wer hat was wann wie mit dem Dokument gemacht?

00:08:44: Wollen wir den Prozesse mal kurz durchspielen?

00:08:46: Was wäre so'n Ablauf?

00:08:48: Gehen wir den ganzen Prozess gerne einmal schnell kurz gedanklich durch.

00:08:52: Also eine Rechnung kommt in einem E-Mail Postfach an, rechnungenadapotheki.de und von dort holen wir die Rechnungen automatisiert ab, legen diese dann direkt ins Archiv ohne dass noch mal ein Mensch hinfassen muss und so können wir nachweisen das die Rehnung seit dem eigentliche Eingang der E-mail auch nicht mehr verändert wurde weil das Ganze wird im Hintergrund technisch mitprotokolliert Und ab dem Moment, in dem dann die Rechnung im Archiv legt bekommt ein Mitarbeiter eine Aufgabe mit der Rechnungen prüfen und mit den Rechnen freigeben.

00:09:22: Auch das wird mitdokumentiert was also konkret mit der rechnung ab dem moment passiert an dem einen mensch sozusagen ins spiel kommt wurde die rechnungen verändert?

00:09:31: von wem genau wurde sie verändert?

00:09:33: wer hat sie wann geprüft und freigegeben?

00:09:35: wer aber hat sie bezahlt?

00:09:37: wann wurde es ja den steuerberater zur buchalterischen erfassung übergeben?

00:09:42: man sieht als es geht auch weniger um die einzelne Datei, um die Rechnung, die man sich dabei kümmern muss.

00:09:49: Sondern wirklich um die Darstellung eines durchgängigen Prozesses der zum einen rechtssicher und damit anerkannt ist und der dann aber auch alltagstauglich funktioniert.

00:10:00: Um jetzt nochmal zurück auf die eigentliche Frage zu kommen worauf muss ich als Inhaber achten?

00:10:05: Man braucht eben zum Einen die geeignete Software für ein rechtssicheres Archiv Im besten Falle eines, das über das eigentliche Aufbewahren hinaus noch ermöglicht wirklich den gesamten Rechnungs-Eingangsprozess als digitale Arbeitsaufgaben wenn man so will darzustellen.

00:10:21: Und man muss dann organisatorisch eben regeln dass dieser Prozessweg auch eingehalten wird und nicht doch auf einmal Rechnungen wieder wie sie so gerne oftmals einfach ausgedruckt werden.

00:10:33: Ganz schön komplex.

00:10:33: ist das nicht eine Wissenschaft für sich?

00:10:36: Wer hilft den Apotheken bei der Umsetzung?

00:10:39: Welche Rolle spielen die Softwarehäuser?

00:10:42: Jetzt müssen wir noch mal kurz auf den Rechnungsausgang gucken, weil wir haben ja vorhin gehört.

00:10:45: Wir sind ja auch dazu verpflichtet Rechnungen als E-Rechnung zu versenden.

00:10:50: Je nach Unternehmensgröße Umsatzgröse kommt das ja auch auf uns zu.

00:10:54: aber auf jeden Fall trifft es jeden der Kunden hat, die auch ein Unternehmen sind und das trifft ihr auf den einen oder anderen Apothekenbetrieb durchaus zu dass der auch an andere Unternehmen Rechnungen stellt und nicht nur an Privatkunden.

00:11:10: In diesem Fall bei den Rechnungsausgängen, also bei den Kundenrechnungen ist in erster Linie ihr Warnwirtschaftshersteller der richtige Ansprechpartner.

00:11:19: Der sollte ihnen die Möglichkeit geben Rechnung dann eben nicht mehr nur als Papierechnung oder PDF-Rechnung auszugeben sondern eben als X-Rechnung oder als Zugfertrechnung.

00:11:30: Wir empfehlen an dieser Stelle immer wenn sie die Wahlmöglichkeit haben auf das Zugwärtformat zu gehen, weil das ist sozusagen immer noch ein Bild plus eine dazugehörige XML-Datei die eben maschinenlesbar ist.

00:11:42: Wohingegen bei einer x Rechnung man nur noch diese Maschinen lesbare Datei hat und die kann man ohne Informatikstudium nicht mehr lesen.

00:11:51: mit einem Dokumentmanagement System wie unserem werden solche x Rehnungen konvertiert Und man bekommt einen PDF, sozusagen generiert aus diesen Daten.

00:12:02: So dass man inhaltlich die Rechnung wieder prüfen kann.

00:12:05: aber das wissen wir ja nicht wie andere und unsere Kunden da ausgestattet sind und deswegen empfehlen wir eigentlich der Einfachheit halber immer auf ein Zugpferd-Format zu gehen.

00:12:13: Ja und wenn mein Softwarehaus dieses Zugpfährt gar nicht im Angebot hat was denn dann?

00:12:20: Sollte ihr Warnwirtschaftshersteller keines dieser Möglichkeiten bereitstellen was ich mir eigentlich gar nicht vorstellen kann.

00:12:26: dann könnten wir aber trotzdem über den Weg, über unser Dokumentmanagement-Archiv gehen und sagen, wir reichern sozusagen eine PDF-Rechnung um ein XML-Datei an.

00:12:39: Ergänzen sozusagen die maschinenlesbaren Informationen und versenden aus dem Dokumentenmanagementsystem heraus dann vollwertige Zugferdrechnungen.

00:12:48: Das sei einfach ergänzend hier mal noch erwähnt!

00:12:51: Und was man eben auch nicht vergessen darf, ist dass auch diese Ausgangsrechnungen ja in dem Format aufbewahrt werden müssen, revisionssicher aufbewahren müssen indem sie erstellt wurden.

00:13:04: Das heißt wenn ihr Warnwirtschaftssystem X-Rechnung in Zugpferd Rechnungen erstellt dann ist es auch nicht mehr nur zulässig diese Rechnung einmal als Doppelung mit auszudrucken und einen Ordner zu packen sondern die müssen elektronisch archiviert werden.

00:13:18: Und auch das leistet natürlich ein Dokumentmanagement-System wie unseres, sodass wir die Rechnungen über passende Schnittstellen, die wir zu allen größeren Warnwirtschaftsherstellern im Apothekenmarkt haben ablegen können.

00:13:34: Der Rechnungsbereich ist ja nur ein ganz kleiner Aufgabenbereich in der Apotheke.

00:13:38: Wo sehen Sie oder wo lassen sich denn in der apotheke noch Prozesse durch das Digitalisieren vereinfachen?

00:13:45: Ja, der Fakturabereich ist tatsächlich nur ein kleiner Teil des Apothekenalltags.

00:13:50: Das Thema E-Rechnung und DMS ist durch das Wachstumschancengesetz jetzt einfach zur Pflicht geworden und steht deshalb besonders im Fokus.

00:13:58: Und es ist sicherlich auch ein schöner Einstieg in das Thema.

00:14:00: aber gerade im Apothekerumfeld mit den hohen Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten liegen enorme Potenziale in der Digitalisierung der gesamten Apotheke.

00:14:11: Ein ganz grundlegender Mehrwert ist dabei schon allein der ortsobenabhängige Zugriff.

00:14:15: Was meine ich damit?

00:14:16: Egal ob ich eben mit einer Filiale bin, ob ich in einer externen Besprechung oder im Urlaub bin – ich habe jederzeit Zugriffs auf all meine Dokumente und ich sehe eben auch transparent wo stehen denn die einzelnen Arbeitsprozesse gerade, wo hängt es vielleicht?

00:14:32: Und das ist einfach persönlich und organisatorisch schon allein ein sehr, sehr großer Gewinn.

00:14:37: Was kann dann genau das im Prozess denn bringen?

00:14:41: Ein

00:14:41: Beispiel wäre im Bereich der Rezeptur- und Defektur inklusive auch einer digitalen Signatur was Zeit und vor allem Geld durch nicht notwendiges Ausdrucken spart bei der Abbildung von GMP-validierten Prozessen in der Sterielherstellung beispielsweise.

00:14:58: Man kann die Organisation der Heimversorgung komplett über einen zentralen Dokumenteingang steuern und alle nachgelagerten Arbeitsprozesse oder aber das Vertragsmanagement nutzen, um sich dort Fristen überwachen zu lassen und rechtzeitig erinnern zu werden, dass etwas gekündigt werden muss.

00:15:15: Es kommen dann eben auch klassische Bereiche dazu die ein Dokumentmanagementsystem für einen übernehmen kann, nämlich die Ablage von meinen QM-Handbüchern.

00:15:25: Von meinen Arbeitsanweisungen und Prozessanweisung.

00:15:28: Also alles was ich ja auch irgendwie zentral mein Mitarbeiter zugänglich machen muss.

00:15:32: Dann habe ich aber Themen wie die Personalakten, die ich digitalisieren kann.

00:15:37: Mein kompletter Datenaustausch mit meinem Steuerberater oder auch mit anderen externen Prüfern kann ich digitalisiere.

00:15:43: Oder Themen wie Pflegehilfsmittel, Retaxationen... Da ist eigentlich fast keine Grenze gesetzt, würde ich meinen.

00:15:53: Im Grunde kann man eben sagen dass wir überall dort Prozesse digitalisieren wo sie heute noch Dokumenten basiert ablaufen und genau da entsteht auch der Mehrwert im Apothekenalltag.

00:16:04: Aber ist denn der Aufwand nicht riesig Frau Meier?

00:16:07: Und es ist nicht sehr fehleranfällig die ganzen Prozese die ja gut funktioniert haben jetzt zu digitalisierten.

00:16:15: das waren doch geübte Abläufe.

00:16:19: Ja, das höre ich sehr oft und die Sorge ist auch absolut nachvollziehbar dass man die erst mal hat.

00:16:24: Und viele Kunden haben mich das dann auch gefragt wo es denn da mehr wert?

00:16:31: Das hört sich ja noch komplizierter an als was wir jetzt in Papierformat machen und das läuft doch im Papier-Format.

00:16:37: Wo ist denn da mein Mehrwert?

00:16:39: grundsätzlich ist wichtig, dass man versteht das Digitalisierung nicht bedeutet von heute auf morgen alles auf einmal anders zu machen.

00:16:47: Das Alles was sich jetzt in den letzten Jahren und Jahrzehnten als bewährt erwiesen hat, dass Man das einfach über Bord wirft sondern im Gegenteil eine gute digitalisierungs Strategie zeichnet sich dadurch aus Dass man dort ansetzt wo die größten Mehrwerte zunächst zu finden sind Und es sind jetzt aktuell natürlich gerade die Rechnungseingangsthemen Aber dann kann man natürlich auch irgendwann den nächsten Schritt machen.

00:17:11: Also wir setzen da an, wo Prozesse bereits gut funktionieren und wo sie Dokumenten basiert also Papierbasiert laufen und wo auch ein Mehrwert erkennbar ist.

00:17:21: Und die bilden wir dann strukturiert und nachvollziehbar digital ab nutzen dabei die technischen Maschinen Technischen Möglichkeiten um eben auch eine Effizienzsteigerin reinzubringen.

00:17:34: und wenn man da eben dann auch achtsam und schrittweise vorgeht, ist der Aufwand auch überschaubar.

00:17:40: Und die Fehleranfälligkeit innerhalb der Prozesse ist deutlich geringer als im papierbasierten Arbeiten weil manche Fehler in einer Maschine einfach nicht passieren uns Menschen aber in einem Alltag wo wir unterbrochen werden wo es stressig ist wo sich mal Tippfehler einschleichen aber sehr wohlgegeben sind.

00:17:58: Entscheidend ist also, dass man nicht versucht alles gleichzeitig zu digitalisieren sondern mit klar abgegrenzten Bereichen startet.

00:18:04: Das kann von Kunde zu Kunde sehr unterschiedlich aussehen.

00:18:07: Da beraten wir auch die Kunden da gehen wir gerne ins Gespräch und diese Prozesse werden dann eben gemeinsam definiert Dann werden sie getestet und erst dann in den Alltag übernommen Und so entsteht dann auch Sicherheit für das gesamte Team weil wir natürlich auch die Prozisse dann erstmal bei Einführung sozusagen Schulen.

00:18:24: und dann gehe ich davon aus werden auch Zweifel ausgeräumt

00:18:28: Und am Ende zeigt sich dann häufig, dass nicht die Digitalisierung selbst eben fehleranfällig ist.

00:18:33: Sondern eigentlich wirklich das Arbeiten mit den vielen Papierordnern, mit den Medienbrüchen und mit den unterschiedlichen Ablageorten und eine gut umgesetzt digitale Struktur langfristig dafür sorgt, dass mehr Übersicht da ist, dass eine Verlässlichkeit da ist oder eine Transparenz da ist und vor allen Dingen aber auch wirklich eine Arbeitsentlastung für die Mitarbeiter vorhanden ist.

00:18:56: Jetzt mal Butter bei die Fische.

00:18:57: Was kostet die Begleitung bei der Digitalisierung zum Beispiel, bei der E-Rechnung?

00:19:01: Natürlich kostet Digitalisierung zunächst Geld.

00:19:04: Das wäre unehrlich auch da an der Stelle etwas anderes zu behaupten.

00:19:07: Die entscheidende Frage ist aber was kostet das wenn die Prozesse nicht digitalisiert sind?

00:19:12: in vielen Apotheken entstehen heute laufende Kosten durch Zeitverluste suchenden Ordnern doppelte Ablagen durch die Medienbrüche weil man dadurch Umwege gehen muss Aber eben auch ganz einfach durch Fehler, die passieren und die dann später korrigiert werden müssen.

00:19:27: Und Digitalisierung verschiebt einfach nur den Aufwand.

00:19:29: Und zwar weg von den täglichen kleinen Reibungsverlusten hin zu einer einmalig planbaren Investition.

00:19:36: Die Vorteile liegen vor allem in der Zeitersparnis, in der höheren Prozesssicherheit und in der Entlastung des Teams weil eben die Dokumente schneller verfügbar sind Abläufe transparenter sind Anforderungen etwa bei Prüfungen leicht dazu erfüllen.

00:19:51: Langfristig zahlt sich das einfach aus, weil die Abläufe stabiler sind und weniger abhängig vor allem von einzelnen Personen.

00:19:59: Es geht also am Ende nicht um die Digitalisierung um jeden Preis sondern um die Frage wo habe ich den größten Mehrwert in meinem Apothekenalltag?

00:20:07: Organisatorisch, wirtschaftlich aber auch – und auch das ist nichts zu unterschätzen in der Arbeitszufriedenheit meiner Mitarbeiter.

00:20:15: Und jetzt noch mal auf Ihre Frage zurückzukommen, was kostet die Begleitung bei der Digitalisierung?

00:20:20: Das ist natürlich je nach Apothekengröße Anforderungen sehr unterschiedlich.

00:20:25: Was uns unsere Kunden jedoch widerspiegeln, ist dass die Erstinvestition im Zuge von so einem Einführungsprojekt sich bereits innerhalb des ersten Jahres amortisiert hat einfach deswegen weil entsprechende Zeitersparnisse bei den Mitarbeitern oder bei den Apothekern-Inhabern selber spürbar sind.

00:20:42: Und was vielleicht den einen oder anderen auch noch interessiert und wichtig ist zu wissen, es gibt diverse Förderprogramme.

00:20:48: Die solche Projekte also die Einführung eines Dokumentmanagement Systems mit bis zu fünfzig Prozent der Investitionssumme wirklich subventionieren.

00:20:57: von daher rechnet sich das dann im Zweifel sogar nochmal ganz anders

00:21:01: Frau Müller-Neef, wie kann ein Mitglied jetzt ohne allzu großen Aufwand und Kosten denn für sich mal herausfinden?

00:21:08: Ob und an welchen Stellen es noch Optimierungsbedarf in der Apotheke gibt.

00:21:12: Wie gehe ich davor?

00:21:14: Am allerbesten ist es direkt zu Frau Meier bei der Bitmar Kontakt auf und schildern ihre Fragestellungen Und die Bitmar so erfahren wird ihnen dann ganz schnell eine individuelle Lösungsoption und eine Kostenschätzung erstellen können.

00:21:28: Wie man sich auch denken kann, gleich bei der Bitmar kein Projekt dem anderen und die Mitarbeiterin dort sind es gewohnt, die jeweiligen Verbesserungsoptionen in der Apotheke wirklich schnell zu erkennen und aufzuzeigen.

00:21:39: Und wertvoll ist das natürlich immer wenn man mit Kollegen spricht, die diesen Prozess schon erfolgreich abgeschlossen haben.

00:21:46: Auch hier kann die Bitmar wertvolle Kontakte vermitteln, sodass sie einfach schauen können welche Erfolge anderer Apotheken durch die Digitalisierung mit der Bitmarschon erzielen konnten.

00:21:56: Und wie immer bei den LAV-Vorteilspartnern wartet die Bitmar mit einem besonders attraktiven Einführungsangebot für Mitglieder auf Sie.

00:22:04: Sie können bei der Einführung des Systems als LAV Mitglied, den Anwendersupport ohne Aufpreis zwei ganze Monate länger nutzen als andere Kunden.

00:22:11: Das heißt Ihre Mitarbeiter und sie können zwei Monate lang wirklich jeden Tag bei der Bitmar anrufen wenn es noch Fragen zum System gibt.

00:22:19: Ein tolles Angebot.

00:22:20: Die Kontaktdaten haben wir für Sie unter dem Podcast verlinkt, sodass sie es ganz einfach haben die Vorteilsangebote für sich und ihre Apotheke zu nutzen.

00:22:29: Ich sag danke an dieser Stelle an meine heutigen Gäste im LAV Studio zum Thema LAV-Vorteilspartnerschaft mit tollen Rabatten.

00:22:36: Das war meine Kollegin Susanne Moulanieff und Frau Tina Meyer von der Bitmer.

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